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Online-Training zum Thema Körpersprache auf Tiertraining.tv

Verhalten ist Bewegung. Kommunikation ist Bewegung, aber nicht jedes Verhalten ist Kommunikation!

Kurse

340 min

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Lernen mit schwer motivierbaren Hunden

Trainer: Ute Blaschke-Berthold

Etiketten sind Interpretationen und sorgen für Vorurteile, die unser Denken und Handeln beeinflussen.

34,90 *Details

330 min

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Exzessive und abnormal repetitive Verhalten

Trainer: Ute Blaschke-Berthold

Verhalten, die häufig gezeigt werden, geben immer Anlass zur Sorge um körperliche Gesundheit des Hundes.

34,90 *Details

610 min

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Antijagdtraining

Trainer: Pia Gröning

Über 10 Stunden geballtes Wissen von der bekanntesten Antijagdtraining-Expertin Pia Gröning erwartet dich in diesem Onlinekurs.

199,00 *Details

370 min

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Die Welt ist Ball – „Ball-Junkies“

Trainer: Ute Blaschke-Berthold

Ball-Junkie ? – Wie jedes Spiel haben Aktivitäten mit Bällen gute Seiten, aber auch die Tendenz, bei mangelnder Sorgfalt Probleme zu bereiten.

34,90 *Details

50 min

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Kommunikation von Hunden

Trainer: Claude van Eendenburg

Die Kommunikation und das Verhalten unserer vierbeinigen Freunde sind sehr komplex und dennoch weltweit bei allen Hunden gleich.

24,95 *Details

145 min

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Führen in Balance – Leading to balance

Trainer: Katja Krauß

Mit diesem Kurs Führen in Balance lernen Sie besser im Gleichgewicht zu stehen und zu gehen.

19,50 *Details

330 min

Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes

Trainer: Ute Blaschke-Berthold

Beobachten und Interpretieren der Körpersprache ist die Schlüsselqualifikation für jeden, der seinen Hund verstehen möchte.

34,90 *Details

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Körpersprache besteht aus Bewegungsmustern.

Verhalten ist Bewegung – Kommunikation ist Bewegung, aber nicht jedes Verhalten ist Kommunikation!

In groben Zügen ist die Körpersprache des Hundes beschrieben. Doch uns fehlen noch viele Details! Gründe für diese Lücken sind:

• Große Vielfalt der Körperformen
• Wenige Beobachtungen ohne Interpretationsversuche

Verschiedene Stufen der Wahrnehmung müssen wir voneinander unterscheiden lernen. Was unsere Sinnesorgane an Informationen aufnehmen, was uns davon bewusst wird, wie wir es beschreiben und welche Folgerungen wir daraus ziehen. Letzteres wird auch Interpretation genannt und sollte nach Möglichkeit bewusst von dem Prozess des Beobachtens und Beschreibens getrennt werden.

Wir als Menschen interpretieren immer, was wir wahrnehmen. Es ist anstrengend, das Interpretieren bewusst auszuschalten, aber es ist hilfreich, beim Sammeln und Auswerten von Daten über die Körpersprache des Hundes.

Unsere Interpretationen sind abhängig von:

• Erfahrungen
• Stimmungen
• Meinungen, Vorurteile

Diese drei Faktoren setzen unserer Wahrnehmung eine “Brille” auf, die zu verzerrten Beobachtungen führen – dessen sollten wir uns immer bewusst sein!

Nicht alle, was tatsächlich abläuft können wir beobachten. Unsere Beobachtungen sind beschränkt, die Interpretationen sind fehlerbehaftet.

Zu diesem Wissen kommt noch die Erkenntnis, dass wir auch ein “Bauchgefühl” haben, welches nicht unbeachtet bleiben darf. Es ist eine gute Übung präzise zu beschreiben, was genau ein Hund tut, während wir ein “blödes Gefühl im Bauch” haben.

Wir beobachten und interpretieren Bewegungsmuster, die eine Funktion haben und die auf emotionaler Basis entstehen. Verhalten entsteht auf der Ebene von Molekülen und Zellen, wir aber interpretieren es auf der obersten Ebene, nämlich auf der der Hund-Mensch-Beziehung. Zwischen diesen beiden Ebenen liegt ein langer Weg; wir interpretieren von aussen nach innen und müssen dabei eine große Fehlerwahrscheinlichkeit in Kauf nehmen!

Hunde beobachten, um sie besser verstehen zu können macht besonders viel Freude.

Aber haben Hunde auch Freude daran, beobachtet zu werden? Manche Hunde schon – sie brauchen die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson. Andere Hunde dagegen fühlen sich unwohl – werden sie intensiv beachtet und beobachtet. Die Anwesenheit und das Verhalten des Beobachters beeinflussen das Verhalten des Beobachteten!